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 der Giebel

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BeitragThema: der Giebel   18/3/2009, 21:48


Der Giebel (Carassius gibelio) ist ein erst in jüngerer Zeit nach Europa eingeschleppter Karpfenfisch, der am Boden stehender oder langsam fließender Gewässer mit Pflanzenbewuchs (beispielsweise der Isar) lebt. Er ernährt sich von Pflanzen und Bodentieren aller Art. Als seine ursprüngliche Heimat gilt Zentral- und Ostasien. Der Giebel ist auch unter den Namen Silberkarausche bekannt. Der Giebel ist an den Flanken silberfarbend ebenso wie am Bauch. Der Unterschied zur normalen Karausche ist der, das der Giebel größere Schuppen und Augen hat. Des Weiteren ist die Iris im Auge goldig gefärbt und die Rückenflosse ist eingebuchtet. Das Bauchfell des Giebels ist schwarz pigmentiert.
Taxonomisch gesehen wurde der Art lange Zeit eine Ähnlichkeit mit dem Goldfisch (Carassius auratus auratus) nachgesagt, weshalb in einigen Publikationen der Giebel auch als Unterart des Goldfisches mit dem Artnamen Carassius auratus gibelio geführt wird. Erst in jüngerer Zeit wird der Giebel wieder als eigene Art betrachtet.
Körperbau.
Die Größe eines Giebels kann 15 bis 40 cm betragen, es wurden auch schon Exemplare von über 40 cm Länge und 2 kg Gewicht gefangen. Der Giebel hat keine Barteln. Er besitzt ein leicht unterständiges, vorstülpbares Maul und einen hochrückigen, seitlich etwas abgeflachten Körper, der bis zur Gänze beschuppt ist.
Fortpflanzung Eine Besonderheit beim Giebel ist, dass die Eier der Giebel-Weibchen auch ohne Befruchtung durch ein Giebel-Männchen zu einem Jungfisch heranwachsen können. Diese Art der Fortpflanzung wird als Gynogenese bezeichnet. Es genügt, dass zum Beispiel ein Spermium eines Karpfens oder einer Karausche die Zellteilung im Ei anstößt, ohne dass die Gene des jeweiligen Fisches auf Dauer ins Ei integriert werden. Die Jungfische sind dann ausschließlich weiblich und erbgleich mit der Mutter, also Klone. Viele regionale Bestände, beispielsweise im Neusiedler See im Burgenland, sind aus diesem Grund rein weiblich.
Angeln auf Giebel / Friedfischangeln
Gute Fangerfolge erzielt man mit einer:
- Posenrute mit feiner Stiftpose
- Stippe
- Winkelpicker
Als Köder eignet sich am besten ein Maden- oder Mistwurmbündel. Diesen am besten nie an einem Haken der größer als Größe 12 ist präsentieren, da das Maul der Giebel ziemlich klein ist. Gute Giebelgewässer sind flach und verschlammt. Hier dann Stellen wie flache Schilf- und Krautkanten sowie Seerosenfelder aufsuchen und den Köder sehr tief anbieten. Die besten Erfolge erzielt man in der Zeit von Mai bis September
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