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 Der Aland

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BeitragThema: Der Aland   12/3/2009, 22:12



Der Aland auch Orfe oder Nerfling (Leuciscus idus) ist eine Fischart aus der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae). Zu dieser Fischgruppe gehören etwa 1500 Arten.
Der 30 bis 50 Zentimeter lange Aland hat einen gestreckten und seitlich abgeflachten Körper sowie ein endständiges Maul. In seinem Habitus ähnelt er dem Döbel (Leuciscus cephalus), hat aber kleinere Schuppen und eine nach innen gebogene Afterflosse. Die Tiere sind auf dem Rücken grau-bläulich gefärbt, die Flanken sind silbern. Die Flossen haben einen rötlichen Schimmer. Daneben gibt es eine goldfarbene Zuchtform, die als Goldorfe bekannt ist und im Zoohandel erhältlich ist. Alande sind Schwarmfische in Flüssen der Brachsenregion und werden meist im Mittelwasser gefangen. Der deutsche Rekordfisch wurde im Jahr 2000 im Rhein auf Pistazien-Bolie gefangen und wog 8 Pfd.
Der Aland lebt in Flüssen und Seen in der Nähe der Ufer und meist oberflächennah. Als Jungfisch ernährt er sich von Zooplankton, später von Insektenlarven, Schnecken, Muscheln und kleineren Fischen. Die Fische wandern im Frühjahr (März bis Mai) in strömungsberuhigte Flussbereiche, um dort zu laichen. Dabei legen die Tiere bis zu 100.000 Eier. Danach wandern die meisten von ihnen wieder in ihr ursprüngliches Gewässer zurück. Die Geschlechtsreife erreichen die Tiere mit fünf bis sechs Jahren. Alande erreichen im Durchschnitt eine Länge von 30-50 cm; dabei bringen sie zwischen 0,25 und 2 kg auf die Waage. Maximal sind Gewichte von 6 kg und 80 cm Länge bekannt.
Der Aland ist in fast ganz Mittel- und Osteuropa nördlich der Alpen und auf dem Balkan heimisch. Er ist nicht nur im Süßwasser, sondern auch im Brackwasser, beispielsweise in der Ostsee heimisch. Unter allen Weißfischen ist er am unempfindlichsten gegenüber Salzwasser.

Die besten Angelmethoden auf Orfen sind:Im Frühjahr auf Grund Im Sommer mit der Posenrute nahe der Oberfläche wobei man Sie im Sommer auch mit der Fliegenrute überlisten kann (aber eher selten).
Die Schnüre sollte in der Tragkraft nicht höher als 2,5 kg liegen, da der Aland sehr vorsichtig ist. Und desto dünner die Schnur, desto weniger sieht man davon.
Als Köder benutzt man am besten Würmer, Maden, Brotflöckchen. Wie bereits erwähnt kann man es aber auch mal mit einer Trockenfliege an der Fliegenrute versuchen.

Am allerbesten ist man dran, wenn man nach der Laichzeit also ab Juni auf Aland geht. Dann stehen die Alande ganz oft sehr oberflächennah und dicht am Ufer. Sie suchen dabei Unterstände wie überhängende Büsche und Bäume oder Stege auf um dort unterzuziehen. Ab Herbst findet man die Alande im Mittelwasser und in Grundnähe. Jetzt kann man es auch mal mit einem kleinen Raubfischköder wie einem Spinner etc. versuchen, da der Aland zu dieser Zeit ein wenig räuberisch wird. Am Anfang des Jahres stehen die Alande in größeren Gruppen in den tieferen Gumpen.
Man sollte sich allerdings sehr vorsichtig der Angelstelle nähern da der Aland wie auch der Döbel sehr scheue Fische sind. Am besten auch den Köder nicht direkt werfen sondern an die gewünschte Stelle treiben lassen um die Fische nicht zu vertreiben. Eine gute Fangzeit auf Alande ist von März - April und von Juni - September.
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