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 der Karpfen

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BeitragThema: der Karpfen   11/3/2009, 23:08

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Zeilkarpfen
Der Karpfen (Cyprinus carpio)
ist eine Fischart aus der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae). Zu dieser Fischgruppe gehören etwa 2500 Arten.

Merkmale

Die Länge beträgt bei Speisekarpfen meist circa 35 cm bei einem Gewicht von ungefähr einem Kilogramm. In freien Gewässern erreichen sie in seltenen Fällen bis 110 cm. Es wurden schon Exemplare mit 1,2 m und bis über 35 kg gefangen.Der Körper ist seitlich abgeflacht; Zuchtformen wie der Aischgründer sind oft besonders hochrückig. Der Karpfen hat eine Rückenflosse, eine schwach gegabelte Schwanzflosse, zwei kurze und zwei lange Barteln neben dem Maul.Von den Karpfen gibt es diverse Formen, die aber alle der Art Cyprinus carpio angehören:

Der Wildkarpfen ist die Urform, hat ein vollständiges Schuppenkleid und einen flachen spindelförmigen Körper. Unregelmäßige Schuppenanordnung.Der Wildkarpfen ist auf die Rote Liste gefährdeter Arten gesetzt.

Der Schuppenkarpfen, mit vollständigem Schuppenkleid, ist hochrückiger als der Wildkarpfen. Gleichmäßige Schuppenanordnung. Der Kopf ist leicht abgesetzt. Der größte je gefangene Karpfen war ein Schuppenkarpfen und wog 38,15kg und wurde in Deutschland gefangen.

Der Zeilkarpfen hat eine Reihe annähernd gleich große Schuppen. Sie sind wie in einer „Zeile“ entlang der Seitenlinie angeordnet. Die restliche Körperfläche ist frei von Schuppen.

Der Spiegelkarpfen (Cyprinus carpio morpha noblis) ist eine in Europa weit verbreitete Zuchtform. Sein Aussehen ist durch wenige, vergrößerte, metallisch glänzende Schuppen charakterisiert, die unregelmäßig an den Körperseiten verteilt sind. Vom Kopf bis zum Schwanz verläuft am Rücken meist eine durchgehende Reihe von Schuppen, und auch der Schwanzstiel ist beschuppt. Der Spiegelkarpfen ist meist sehr hochrückig und rund. Es wurden schon Spiegelkarpfen bis zu 36 kg gefangen.

Der Lederkarpfen (Nacktkarpfen) hat keine oder nur ganz wenige verteilte Schuppen.

Der weiße Amur (Ctenopharyngodon idell] oder auch Graskarpfen genannt.
Der Mamorkarpfen Hypophthalmichthys nobilis
Der Silberkarpfen (Hypophthalmichthys molitrix)
Wie der Graskarpfen und der Mamorkarpfen ist der Silberkarpfen ein ostasiatischer Pflanzenfresser. Die Einführung in Europa war, wie bei den anderen mitte der 60er, Mit der Erwartung verbunden, den ausufernden Wuchs von Planktonalgen in stark eutrophierten Gewässern besser kontrollieren zu können.

Angelfischerei
Der Karpfen ist sehr beliebt bei Anglern, da er ein starker Kämpfer ist, sehr groß wird und sich durch Boilies sehr selektiv beangeln lässt. Andere Köder wie der Mais, die Kartoffel oder aber auch Erbsen sowie verschiedene Arten von Nüssen sind gängige Köder. Mit der Fliegenrute kann man diese Fische auch fangen. Das Karpfenangeln hat sich in der letzten Zeit zu einem bedeutendem Zweig der Angelfischerei entwickelt, dem viele vor allem jüngere Angler nachgehen. Dabei gelten Fische (je nach Gewässer) von über 10 bis 15 Kilogramm als bemerkenswerter Fang. Am 17. Dezember 2006 wurde durch den Fang eines 38,15 Kilogramm schweren Schuppenkarpfens an einem deutschen Baggersee ein neuer Weltrekord für diese Zuchtform aufgestellt. Der Weltrekord für Spiegelkarpfen,im Jahr 2005 an einem See in Frankreich aufgestellt,liegt bei 37,65 Kilogramm.In der Karpfenangelei ist es verbreitet, den Fang wieder auszusetzen. Dieses „Catch and Release“ steht im Konflikt mit dem Tierschutzgesetz, da hier einem Wirbeltier ohne „vernünftigen Grund“ Leiden zugefügt wird. Offiziell dürfen Fische nur in Übereinstimmung mit dem Hegeziel (z.B. gefährdeter Bestand) und dem Tierschutzrecht zurückgesetzt werden.Karpfenangeln gilt als nicht einfach, da es viel Ideenreichtum, Erfahrung und Gewässerkenntnis bedarf, um besonders kapitale Exemplare zu fangen. Sind junge, hungrige Setzkarpfen im Frühjahr ab 8 °C Wassertemperatur relativ einfach zu fangen, so benötigt man für extrem scheue und vorsichtige Großkarpfen oft eine ganz andere Strategie.
Fortpflanzung

Bei Fischen bezeichnet man die Weibchen als Rogner und die Männchen als Milchner. Zur Paarung treffen sich die Fische in flachen, wärmeren und pflanzenreichen Gewässerbereichen.
Die Laichzeit liegt in Europa zwischen Mai und Juli. Die Paarung beziehungsweise der Laichvorgang erfolgt nur bei einer Temperatur von mehr als 17 °C, spontan bei Wassertemperaturen zwischen 18 und 20 °C in der Uferregion von Teichen oder ruhigen Flussabschnitten, vor allem Altwässern und überschwemmten Wiesen. Das Männchen „treibt“ das Weibchen im Laichspiel. Es dient der Synchronisation der Laichbereitschaft. Nach dem Treiben stößt das Männchen mit dem Maul mehrfach gegen die Flanke des Weibchens. Dieses gibt daraufhin Eier ins Wasser ab. Anschließend gibt das Männchen seinen Samen hinzu. Es findet eine äußere Befruchtung im Wasser statt. Das Weibchen legt, je nach Alter und Größe, rund 15 Millionen Eier ab. Die befruchteten Eier haften sich an Pflanzen. Nach dem Ablaichen schwimmen die Elternfische wieder in ihr ursprüngliches Gewässer zurück. Es erfolgt keine Brutpflege. Häufig wird bei solchen Paarungsspielen die Schleimhaut der Fische stark verletzt. Nach der Laichzeit werden oft tote Fische angetrieben, die einer Pilzinfektion zum Opfer gefallen sind.Die Eier enthalten Dotter zur Ernährung des Brütlings. Zwischen dem dritten und achten Tag schlüpft er mit dem Kopf voran aus der Eihülle. Die Fische sinken zu Boden, weil die Schwimmblase noch nicht mit einem Gasgemisch gefüllt ist. Kurze Zeit nach dem Schlüpfen ernähren sie sich noch von dem Dottersack an ihrem Bauch, der allmählich aufgezehrt wird. Dann beginnen sie, planktische Kleintiere aufzunehmen, zuerst die kleineren Rädertiere, mit dem Heranwachsen auch Kleinkrebse. Nach dem Schlüpfen schwimmen sie auf schnellstem Wege zurück zu ihren normalen Lebensräumen.
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