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 der Huchen

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BeitragThema: der Huchen   11/3/2009, 20:42

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Der Huchen (Hucho hucho)


auch Donaulachs oder Rotfisch genannt, besiedelt die Äschen- und Barbenregion von Flüssen, vor allem der Donau und vieler ihrer Nebenflüsse wie Regen, Ilz, Enns, Drau, Lech, Mur, Mank, Melk, Traisen und Pielach. Der Speisefisch ist stark vom Aussterben bedroht. Ursachen hierfür sind Uferverbauungen und -begradigungen, zunehmende Wasserverschmutzung und Wehranlagen ohne Fischtreppen, welche dem Huchen den Weg zu seinen Laichplätzen versperren. Auch die Zerstörung der Laichplätze durch Kiesabbau in den Flussbetten setzen den Beständen arg zu. Kleinere Fische ernähren sich von Larven der Wasserinsekten oder von ins Wasser gefallenen Insekten, die größeren Exemplare sind Raubfische und jagen vor allem Fische, aber auch andere kleine Wirbeltiere, wie im Wasser schwimmende Mäuse oder Entenküken. Huchen halten sich vor allem in tiefen Gumpen auf. Im Durchschnitt wird dieser Fisch zwischen 80 und 100 cm lang bei einem Gewicht von 5–10 Kilogramm. Der schwerste jemals gefangene Huchen hatte ein Gewicht von 52 kg bei 160 cm Länge (gefangen mit einem Huchenzopf in der Drau-Staustufe Kellerberg – Weltrekord).
Aus Mittel- und Ostasien sind weitere Hucho-Arten beschrieben (taimen, ishikawae, perryi und bleekeri).
Fortpflanzung Dieser größte, ständig im Süßwasser lebende Lachsfisch laicht im April, wobei das Wasser dann eine Temperatur von 6–9 °C haben muss. Vor dem Laichen tritt der Huchen eine Wanderung gegen den Strom des Flusses an. Das Weibchen legt eine Grube im Kiesgrund des Flusses an, in die es dann die Eier ablaicht. Die Eizahl beträgt etwa 1000 Stück je kg Körpergewicht. 30–35 Tage nachdem das Männchen die Eier befruchtet hat, schlüpfen die Larven.Bei den Huchen hat die Zucht eine große Bedeutung, da nur noch in sehr wenigen Gewässern die natürliche Vermehrung für den Arterhalt ausreichend ist. Dazu werden die Elterntiere kurz vor dem Laichen eingefangen, oder man hält sie in speziellen Becken. Wenn die Brut eine Größe von 4–10 cm erreicht hat, wird sie an geeigneten Stellen ausgesetzt.
wesentlichste Merkmale:
langgestreckter und fast drehrunder Körper; Rücken grau bis braun gefärbt, die Seiten hell und der Bauch weißlich, kapitale Exemplare haben oft einen kupferfarbigen Glanz, Vereinzelte braune Punkte auf der Oberseite; Maul bis hinter die Augen gespalten; kleine Flossen, Rückenflosse eingekerbt, Fettflosse.
Durch das Fehlen roter Körperflecken, eines roten Flankenbandes sowie weisser Flossensäume ist der Huchen von Bach- und Regenbogenforelle bzw. vom Bachsaibling gut zu unterscheiden.

Lebensräume:
Stromsystem der Donau und deren aus den Bergen kommenden Zubringer (Deutschland, Österreich, Slowakei und Tschechien), sofern die Lebensbedingungen (speziell die Laichmöglichkeiten) nicht durch menschliches Einwirken zerstört worden sind. In der Schweiz z.B. in der Saane eingebürgert worden.

Lebensweise:
Der Huchen lebt ganzjährig in stark bis mäßig strömenden, größeren Fließgewässern. Er braucht kaltes, klares, sauerstoffreiches Wasser mit tiefen Kolken als Versteck, aber auch stark strömende Gewässerabschnitte. Er bevorzugt Plätze mit hartem Grund (Fels oder grober Kies).
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