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 der barsch

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barnabas



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BeitragThema: der barsch   11/3/2009, 20:03


Der Flussbarsch Perca fluviatilis,
Barschartigen (Perciformes)
Echte Barsche (Percidae)



Die Barschartigen (Perciformes), auch Barschfische genannt, sind eine Ordnung der Klasse der Knochenfische. Die taxonomische (segmentierend-klassifizierende) Bezeichnung setzt sich aus dem griechischen "perke" (Barsch) und dem lateinischen "forma" zusammen. Die Echten Barsche (Percidae) sind eine Familie aus der Ordnung der Barschartigen (Perciformes). Die Tiere bewohnen Süßgewässer auf der gesamten Nordhalbkugel. Teilweise dringen sie auch ins Brackwasser vor. Europäische Arten sind u. a. der Flussbarsch (Perca fluviatilis), der Kaulbarsch (Gymnocephalus cernuus), der Zander (Sander lucioperca) und der Streber (Zingel streber). Fossil sind sie seit der Kreidezeit bekannt.
Fortpflanzung
Flussbarsche laichen in der Zeit von März bis Juni, abhängig von der Wassertemperatur, die optimal zwischen 7° C und 8°C liegen sollte. Die Weibchen, dann gut erkennbar an dem mächtig angeschwollenen Bauch, laichen bis zu 200.000 Eier/kg Körpergewicht an Steinen oder Wasserpflanzen ab. Die Eier sind in so genannte Laichbänder eingehüllt, die um das Substrat gewickelt werden. Die Larven schlüpfen nach 2 bis 3 Wochen. Jungbarsche versammeln sich zu größeren Schwärmen, und je älter die Barsche werden, desto kleiner sind die Trupps, in denen sie jagen. Große, alte Barsche sind Einzelgänger
Nahrung
Die Barschartigen sind vielfach - aber nicht ausschließlich Raubfische alle Echten Barsche ernähren sich carnivor (Fleischfressend) von Wirbellosen Tieren oder kleineren Fischen. Muscheln, Würmer, Tupifex, Steinfliegenlarven, Fliegen, Zuckmückenlarven und so weiter.
Verbreitung
Die Barschartigen umfassen marine Arten ebenso wie Brackwasser- und Süßwasser-Arten. Circa 2.000 Arten leben ausschließlich im Süßwasser und circa 2.200 Arten sind zumindest einen Teil ihres Lebens im Süßwasser anzutreffen. Barschartige dominieren die küstennahe Fischfauna der tropischen und subtropischen Meere und auch verschiedene Süßgewässer, wie die ostafrikanischen und mittelamerikanischen Seen.
Merkmale
Echte Barsche haben immer zwei Rückenflossen, die sich aber berühren können. Die erste wird von Stachelstrahlen gestützt, die zweite von Weichstrahlen. Die Afterflosse hat meist zwei, seltener einen Stachelstrahl, die paarigen, brustständigen Bauchflossen verfügen über einen Hart- und fünf Weichstrahlen. Die Echte Barsche haben Kammschuppen. Die Mehrzahl der Arten sind bodenbewohnend, haben dorsal (Rücken) abgeflachte Körper und eine reduzierte Schwimmblase. Die größte Art, der europäische Zander (Sander lucioperca), wird 130 Zentimeter lang, während die meisten Arten der Unterfamilie Etheostomatinae nicht einmal zehn Zentimeter erreichen. Überhaupt scheint der Barsch ein Fisch zu sein, der größen- und gewichtsmäßig oft überschätzt wird: Ein 40 cm langer Barsch sieht größer aus (s. „Stiernacken“) und wird regelmäßig mit einem Gewicht weit über 3 Pfund geschätzt. In Wirklichkeit wiegt so ein Fisch gerade mal um die 2 Pfund. Ein 54 cm langer Barsch von genau 2400 g wurde bei Tests immer weit überhöht (bis 3500 g) geschätzt..
Wirtschaftliche Bedeutung
Eine wirtschaftliche Bedeutung hat der Barsch – außer bei Anglern – nur in Gewässern, in denen er in nennenswerter Zahl großwüchsiger Tiere vorkommt. So z. B. im Bodensee, wo er neben dem Felchen der wichtigste Fisch ist. In der Schweiz beträgt der Jahresfang ca. 2.000 t, in Finnland sogar 8.000 t.Der grätenarme Fisch kommt meist als „Egli-Filet“ oder auch geräuchert in den Handel. Wie auch immer man den Barsch zubereitet – er ist immer ein Genuss.
Fangmethoden
Man fängt ihn überwiegend mit einem kleinen Spinner, Blinker oder einen kleinen Köderfisch, kann ihn aber auch mit Wurm oder Maden überlisten. Egal am Grund oder mit Schwimmer. Die Fliege oder Nymphe steht den anderen Methoden mit Fangerfolgen nichts nach.
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